Der Schlaf

Sie wollen groß, schlau, gesund und schön sein? Mr. Goodnight rät: Dann schlafen Sie!

Warum schlafen wir?

Warum wir schlafen, das ist ein Mosaik an Antworten, zu dem noch ein paar Teilchen fehlen. Fakt ist, dass während des Schlafes hoch komplexe neurobiologische Rhythmen und Prozesse ablaufen, die der Körper braucht, um sich zu regenerieren und Informationen aus der Wachphase zu verarbeiten. Aber warum dabei das Bewusstsein abgeschaltet wird, wissen wir noch nicht.

Die körpereigene Schlaftablette

Für die Schlaffunktion gibt es ein Zusammenspiel von etwa 20 Schlafsubstanzen wie Melatonin und Serotonin, die sich als Stoffwechselabfallprodukte im Körper anreichern und uns müde werden lassen. Adenosin zum Beispiel dockt an einer bestimmten Stelle im Gehirn an und macht uns schläfrig. Während des Schlafes werden die Schlafsubstanzen wieder abgebaut.

Früher nahm man an, es gäbe im Gehirn ein bestimmtes Zentrum für den Schlaf. Heute geht man davon aus, dass das mehrere Gehirnregionen zusammenwirken, um den Schlafverlauf zu steuern.

Schlaf macht schlauer.

Während des Schlafes finden im Gehirn Prozesse der Speicherung und Sortierung von Gelerntem statt. In wissenschaftlichen Untersuchungen zeigte sich, je weniger die Versuchspersonen geschlafen hatten, desto schlechter waren ihre Lernergebnisse. Mindestens sechs Stunden Schlaf waren notwendig, um Lernerfolge zu erzielen.

Für ein effizientes Lernen ist es wirksamer, eine ganze Nacht Schlaf einzulegen, um den erlernten Stoff zu festigen. Eine Nacht durchschlafen bringt mehr, als die Nacht durch zu lernen, oder nur eine kurze Schlafpause einzulegen, um dann weiterzulernen.

Schlaf macht größer.

Kinder wachsen zum größten Teil in der Nacht, weil der größte Teil an Wachstumshormonen in der Nacht gebildet wird.

Schlaf macht gesünder und schöner.

Wir regenerieren uns im Schlaf. 98 % der Zellen des menschlichen Körpers werden im Laufe eines Jahres während des Schlafes erneuert. Während der verschiedenen Schlafphasen verändert sich der Blutzuckerspiegel. Die Produktion des Hormons Leptin steigt. Leptin regt den Stoffwechsel an und unterdrückt das Hungergefühl. Wenn der Mensch schläft, kann er deshalb in aller Ruhe acht Stunden und mehr ohne Nahrung auskommen. Tagsüber ist das nur mit großer Disziplin möglich. Weil das Gehirn während des Schlafes trotzdem beeindruckend aktiv ist, verbraucht der Körper auch in der Ruhephase Energien.

In der Anfangsphase des Schlafes stößt das Immunsystem tote und ggf. entartete Zellen ab. In der Tiefschlafphase bildet unser Körpersystem Blut und Eiweißstoffe. Es lässt Wunden heilen. Hormone und Enzyme füllen die Feuchtigkeitsdepots der Haut wieder auf. Deshalb fühlen wir uns nach dem Schlaf nicht nur subjektiv gestärkt und erfrischt, wir sind es auch.

 

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