Schlafstörungen im Alter

Der Schlaf

Welcher Schlaftyp bin ich?

Grundsätzlich gilt: Jeder schläft anders. Jeder hat sein eigenes Schlafbedürfnis.
Winston Churchill, Englands großer Premier während des II. Weltkrieges, arbeitete bis 3 oder 4 Uhr morgens und schlief dann bis 8 Uhr. Zwei gute Nachrichten für Sie: Sie dürfen ruhig früher schlafen, denn Churchill konnte England retten. Und: wenn Sie länger schlafen als Churchill, hat das nichts mit Faulheit oder mangelnder Disziplin zu tun. Wie viel oder wie wenig Schlaf Sie brauchen, ist genetisch festgelegt, also ein ziemlich elementares, fest verankertes Muster. Das Erbmaterial beeinflusst sogar unsere subjektiv empfundene Schlafqualität. Statistische Untersuchungen teilen die Schläfer in drei Gruppen ein:

Der Schlaftyp Kurzschläfer
empfindet fünf bis sechs Stunden Schlaf pro Nacht als optimal.
Der Schlaftyp Mittelschläfer
benötigt sechs bis acht Stunden Schlaf.
Der Schlaftyp Langschläfer
braucht acht bis zehn Stunden, um sich erholt zu fühlen.

Sie liegen statistisch mit Ihrem Schlafbedürfnis voll daneben oder irgendwo dazwischen? Statistiken vermitteln nur Durchschnittswerte, sie haben mit dem individuellen Organismus nichts zu tun.

Ist der Schlaftyp veränderbar?

Anpassungen an äußere Umstände und an Leistungsanforderungen durch Umwelt, Familie oder Job sind möglich, aber generell wird aus einem genetischen Langschläfer kein erholter Kurzschläfer, aus einem Frühaufsteher kein aufgedrehter Nachtmensch. Verallgemeinernde Schlafregeln wie „Der beste Schlaf ist vor Mitternacht“ befördern Sie deshalb auf den Müll. Denn es gibt nicht den einen richtigen Schlaf für alle, aber es gibt den einen richtigen Schlaf für Sie.

 

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