Der Schlaf

Wie viel Schlaf braucht der Mensch?

So viel zuerst: Je mehr Schlaf, desto besser, stimmt nicht.
Es kommt auf die Schlafqualität an. Wie viel Schlaf ein Mensch braucht, wird in Schlaflabors wissenschaftlich untersucht. Aktuelle Schlafstudien kommen zu dem Schluss, dass eine durchschnittliche Schlafdauer zwischen 6,5 und 7,5 Stunden am gesündesten erscheint.

Ihre persönliche optimale Schlafdauer bestimmen nicht nur die Gene, sondern auch die Jahreszeit und Ihr Alter.

Wer schläft besser, Kurzschläfer oder Langschläfer?

Kurzschläfer bekommen in der knappen Zeit, die sie schlafen, die gleiche Tiefschlafmenge wie Langschläfer. Langschläfer haben häufiger Probleme einzuschlafen und sie haben einen längeren Leichtschlaf, deshalb wachen sie nachts häufiger auf.

Winterschläfer

Im Winter möchten wir länger schlafen als im Sommer. Das liegt an dem kürzeren Tageslicht während der Winterzeit. Die lange Dunkelheit bewirkt eine vermehrte Ausschüttung von Melatonin im Gehirn. Das Hormon beeinflusst unseren Schlaf-Wach-Rhythmus.

Mit dem Alter verändert sich unser Schlafbedürfnis.

Die optimale Schlafdauer unterliegt biologischen Veränderungsprozessen. Ein Neugeborenes kann bis zu 20 Stunden am Tag schlafen. Bis zur Teenager-Zeit pendelt sich das Schlafbedürfnis auf durchschnittlich sieben bis acht Stunden ein.

Mit zunehmendem Alter wird der Schlaf brüchiger. Zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr schläft man nicht mehr an einem Stück durch, sondern beginnt, nachts kurz wach zu werden.

Bei älteren Menschen verlagert sich der Schlaf-Wach-Rhythmus, sie wachen zunehmend früher auf, dafür gibt es ein größeres Bedürfnis nach einem Nachmittagsschläfchen.

 

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