Regeln für einen guten Schlaf

Regeln

Regel 1
Regelmäßige Aufstehzeiten – regelmäßige Zubettgehzeiten

Schlafen Sie regelmäßig.
Leben Sie, soweit es Ihnen möglich ist, abgestimmt auf Ihren Biorhythmus, und zwar regelmäßig. Essen Sie zu regelmäßigen Zeiten. Stehen Sie zu einer regelmäßigen Zeit auf. Gehen Sie zu einer regelmäßigen Zeit ins Bett. Regelmäßige Aufsteh- und Zubettgehzeiten, das klingt langweilig und monoton, aber Sie finden damit nach einer gewissen Zeit von ganz allein zu Ihrem sogenannten „Einschlaffenster“. Das ist die Zeitspanne am Abend, zu der Ihr Körper müde wird, und es Ihnen leicht fällt, einzuschlafen. Warum reagiert unser Körper auf Regelmäßigkeit so? Weil er Rhythmus im Blut hat.

Biorhythmus

… genauer gesagt. Kreislauf, Atmung und Hormonzyklen richten sich danach. Der Schlaf-Wach-Rhythmus gehört dazu. Damit sich die verschiedenen Biorhythmen aufeinander einstellen können, ist Regelmäßigkeit ein wesentlicher Faktor.

Unser Augenmerk liegt auf dem Biorhythmus des Schlafes. Finden Sie Ihren individuellen Biorhythmus zum Schlafen heraus. Beobachten Sie ihn in Zeiten, in denen Sie keinen äußeren Zwängen unterliegen (an Wochenenden, im Urlaub).

Wie viele Stunden schlafen Sie dann?
Zu welcher Uhrzeit wachen Sie ohne Wecker auf?
Wann werden Sie abends müde?
Wann Sind Sie so müde, dass Sie einschlafen?

Die Feinde der Regelmäßigkeit

Ganz besonders unsere Berufswelt lässt nur schwer zu, dass wir unseren Biorhythmen folgen können. Schichtarbeit, Nachtarbeit, internationale Zusammenarbeit mit Zeitverschiebungen etc. können zu erheblichen Schlafstörungen führen. (»Ein- und Durchschlafstörungen / »Störungen des Schlaf- Wach-Rhythmus)

Und unser Leben ist nicht krisenfrei. Aber gerade in Phasen von belastenden Situationen, die Sie schlecht schlafen lassen, sollten Sie die geregelten Aufsteh- und Zubettgeh-Zeiten nicht verändern, sondern einhalten. Auch wenn Sie eine „schlaflose“ Nacht hatten, sollten Sie zur selben Uhrzeit wie immer aufstehen. Das Defizit an Schlaf, das sich daraus ergibt, gleicht der Körper selbst wieder aus, indem er beim nächsten oder übernächsten Schlaf die Tiefschlaf-Phasen intensiviert. (»Schlaftraining)

Das Sonntagnacht-Phänomen

Am Wochenende können wir Ausschlafen. Wir haben Atempause vom Arbeitsstress. Wir gönnen es uns, länger zu schlafen und dafür später zu Bett zu gehen, als während der Arbeitswoche.Tatsächlich lässt das viele von uns in der Nacht von Sonntag auf Montag schlecht schlafen. Durch das Ausschlafen am Wochenende ist es am Sonntagabend noch zu früh für den Körper, in die Schlafphase hinüber zu gleiten. Die innere Uhr ist quasi etwas verstellt. Gesellen sich dazu noch Gedanken wie „Verflixt, morgen um zehn ist ein wichtiges Meeting mit X, da muss ich wieder voll da sein“, dann sind das 100 Punkte für eine schwere Nacht.

Am besten ist es deshalb, den Biorhythmus auch am Wochenende nicht zu sehr zu verändern. Spätes zu Bettgehen kann der Körper verkraften, aber man sollte nicht mehr als eine Stunde länger schlafen.


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