Regeln für einen guten Schlaf

Regeln

Regel 3
Mittagsschlaf ist was Gutes, aber nur vor 15 Uhr.

Gähn

Schlafforscher sind der Auffassung, dass der Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen zwei Schlafphasen vorsieht. Eine lange während der Nacht, eine kurze am Nachmittag, zwischen 13 und 15 Uhr. Diese gewisse Müdigkeit nach dem Mittagessen ist deshalb eine Folge unseres Biorhythmus.

Wenn wir zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit haben zu schlafen, steigern sich danach unsere Leistung und unsere Reaktionsfähigkeit, und unsere Stimmung wahrscheinlich auch.

Zwei Regeln für den Mittagsschlaf

Er sollte vor 15 Uhr stattfinden und auch wirklich nur kurz sein. D. h. schon vier Minuten genügen als Minimum und höchstens 30 Minuten sind Maximum. Ein längerer Mittagsschlaf leitet in die erste Tiefschlaf-Phase über. Dann fühlt man sich nach dem Aufwachen nicht erfrischt, sondern schlaftrunken und braucht lange, um wieder zur Tagesform aufzulaufen.

Nickerchen, Siesta oder Power Nap

In unseren Breitengraden ist der Kurzschlaf am Nachmittag nicht gut angesehen. Man denke nur an die vielen Witze über den Büroschlaf, der für Trägheit und Faulheit steht. Dabei schläft sich der Kollege doch nur für den Rest des Arbeitstages fit. Aber ob er damit Karriere machen wird? Das eigentlich nützliche Nickerchen wird ohne Schamfaktor nur Säuglingen und Rentnern zugestanden.

In südlichen Breitengraden hat der Mittagsschlaf, die Siesta, eine lange Tradition. Während der glühenden Mittagshitze zu arbeiten, wenn die Temperaturen auf über 35 Grad ansteigen, wäre eine Quälerei. Deshalb bleiben die Fensterläden zur ehrenwerten Siesta geschlossen und die Geschäfte auch.

In den USA beginnt man, die Effizienz des Mittagsschlafs zu entdecken, er wird dort dementsprechend umgetauft in „Power Nap“ (Energienickerchen). Bleibt abzuwarten, ob diese Trendwelle auch unsere Küsten erreicht.


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