Regeln für einen guten Schlaf

Reglen

Regeln 6
Was tun, wenn ich nachts aufwache?

Aufstehen oder Liegenbleiben?

Tatsächlich wachen wir nachts bis zu 18 Mal auf, ohne dass wir uns daran erinnern. Weil wir gleich darauf wieder einschlafen.

Wenn Sie nachts aufwachen und nicht wieder einschlafen können, gilt als erstes die Frage: Wie fühlen Sie sich dabei?

Liegenbleiben

Sind Sie zwar schlaflos, aber ganz entspannt und ruhig, sollten Sie einfach liegenbleiben. Ruhiges, entspanntes Liegen ist eine Form der Erholung und das Beste für Ihren Biorhythmus.

Aufstehen

Sind Sie mehr als gefühlte 30 Minuten schlaflos und fangen dann an, sich unruhig hin- und herzuwälzen, beginnt das Sorgen-Karussel sich zu drehen, dann sollten Sie diesen Kreislauf unterbrechen und aufstehen.

Denn, wenn das öfter vorkommt, programmiert Ihr Gehirn: im Bett liegen heißt wach sein, sich hin- und herwälzen, miese Gedanken haben. Sie trainieren sozusagen den falschen Zusammenhang von Bett und Wachsein. Der richtige Zusammenhang ist Bett und Schlafen. Wenn Ihr Gehirn aber die Verbindung Bett-Wachsein schon gelernt hat, können Sie Monate, ja Jahre nachts schlaflos im Bett verbringen und haben eine ernst zunehmende Schlafstörung.

Um die falsche Verknüpfung zu verändern, müssen Sie Ihr Verhalten ändern. Immer dann, wenn Sie nachts länger als gefühlte 30 Minuten schlaflos, angespannt und mies drauf sind, dann ist es besser aufzustehen und einen anderen Ort in der Wohnung aufzusuchen. Der andere Ort sollte ruhig sein und kein helles Licht haben, denn das würde die Anreize verstärken, wach zu werden. Gehen Sie erst wieder ins Bett zurück, wenn Sie sehr müde sind. Stehen Sie trotz der Schlaflücken morgens zur regulären Uhrzeit auf, um Ihren Biorhythmus beizubehalten. Das Schlafdefizit gleicht Ihr Körper selbst wieder aus, indem er in den nächsten Nächten die Tiefschlaf-Phasen verstärkt.



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