Schlaf bei Babys - Wenn Ihr Baby Schlafstörungen hat

Babys

Schlafstörungen bei Babys

90 % aller Schlaftstörungen bei Babys können vermieden werden.
Dazu muss man wissen: der Schlaf bei Babys ist einfach anders. Ein Neugeborenes schläft etwa 18 Stunden am Tag, aber nur drei oder vier Stunden an einem Stück, ohne Unterschied zwischen Tag und Nacht.

Schlaffenster verpasst.

In den ersten Wochen nach der Geburt können sich die meisten Babys nicht länger als zwei Stunden am Stück wachhalten. Wenn man sie dann nicht ins Bett legt, werden sie übermüdet und es fällt ihnen schwerer einzuschlafen. Oder das Baby schläft nicht, weil sein sogenanntes Schlaffenster verpasst wurde. Es bleibt aktiv, wird aber unzufrieden und quengelt.

Müdigkeitssignale des Babys, wie Augenreiben, passiver Blick, Desinteresse an der Umgebung, sollten die Eltern genau wahrnehmen und darauf reagieren, in dem sie ihr Baby zum Schlafen in sein Bett legen.

Leichtschlaf gestört.

Ein Baby verbringt etwa 50 % seines Schlafs in der Traumschlaf-Phase (REM-Phase » Schlaf bei Babys). In dieser Zeitspanne schläft es oberflächlicher als in der Tiefschlaf-Phase und lässt sich durch Licht- oder Geräuschquellen leicht wecken.

Während das Baby schläft, sollte sein Zimmer konstant ruhig und dunkel sein. Begeisterte Freunde und Verwandte müssen in dieser Zeit leider draußen bleiben.

Beim Sicherheits-Check durchgefallen.

Der Schlafzyklus bei Babys ist kürzer als der von Erwachsenen. Wie bei einem Erwachsenen aber wird das Baby nach jedem Ende eines Schlafzyklus kurz wach. Es ändert dann die Schlafposition, nuckelt, reibt sich die Augen, oder murmelt etwas. In diesem Moment überprüft und sichert der Säugling auch, ob sein Schlafumfeld stimmt. Ist es angenehm warm oder entsetzlich heiß? Riecht alles so wie immer? Ist der Daumen noch da, an dem er nuckeln kann? Oder gibt es den Schnuller noch? Wenn das Baby gelernt hat, sich mit diesen wenigen Faktoren allein zum Einschlafen zu bringen, dann schläft es nach diesem Sicherheits-Check seiner Umgebung problemlos wieder ein.

Wenn das Baby aber gelernt hat, in seine Schlafsicherung die Anwesenheit von Mama und Papa einzubinden, dann gibt es Babyalarm. Dann bekommen drei Menschen Schlafstörungen. Das Baby wird, jedes einzelne Mal wenn es wach ist, die Anwesenheit und die Aktivität eines Elternteils einfordern.

Wenn Sie zum Beispiel Ihr Engelchen abends regelmäßig in den Schlaf wiegen, dann wird das in den nächtlichen Sicherheits-Check mit eingebaut. Oder wenn sich Ihr Baby daran gewöhnt hat, dass es während des Stillens an Ihrer Brust einschläft. Dann ist das für Ihr Baby zu einem festen Bestandteil seiner Sicherheit geworden und es schläft ohne Mamas Brust nicht mehr ein.

Ab der sechsten Woche kann man dem Baby lernen, allein einzuschlafen. Man bereitet das Schlafenlegen durch Rituale vor und legt es abends immer zu einer bestimmten Zeit ins Bett, auch wenn es noch wach ist. Dann gibt man ihm einen Gute-Nacht-Kuss und verlässt das Zimmer.

Falscher Zeitpunkt

Am späten Nachmittag sollten Babys nicht schlafen. Das beeinträchtigt die Einschlafzeit und die Schlafdauer am Abend. Besser ist es, wenn das Baby am frühen Nachmittag schläft.

Falsche Hoffnungen

„Wie schläft mein Baby durch?“ fragen sich erschöpfte Eltern. Die realistische Antwort ist: fragen Sie lieber „wann“. Das Durchschlafen ist nicht nur eine Übungssache, sonder auch eine Entwicklungsfrage. Manche Babys können schon mit acht Wochen durchschlafen, wahrscheinlicher aber ist, dass sie sechs Monate und mehr brauchen. Ein guter Tages- und Nachtrhythmus (» So schlafen Babys gut). ist der beste Helfer.

Mr. GoodNight located at 511/67 Huynh Van Banh , Ho Chi Minh, VN . Reviewed by 27 customers rated: 4.6 / 5