Was sind Schlafstörungen

Ursachen

Ursachen von Schlafstörungen?

Schlafforscher sprechen nicht von Schlafstörungen, sondern von Schlaf-Wach-Störungen. Das ist keine Wortklauberei. Vielmehr bringt der Begriff Schlaf-Wach-Störung zum Ausdruck, dass das Wachsein in das Krankheitsbild miteinbezogen wird.

Denn wenn man schlecht schläft, nur wenig, nur leicht, oder immer wieder mit Unterbrechungen, dann ist man im Wachsein von der Seele her angespannt, sorgenvoll, deprimiert, und vom Körper her müde, geschwächt, mit Kopfweh, Magenschmerzen und mehr.

Schlafstörungen zählen zu den häufigsten psychosomatischen Beschwerden. Etwa jeder dritte Erwachsene hat gelegentlich Einschlaf- oder Durchschlafstörungen, jede zehnte Erwachsenen leidet an chronische Schlafstörungen.

Wie lange kann eine Schlafstörung dauern?

Eine akute Schlafstörung dauert etwa vier Wochen, eine subaktue Schlafstörung zwischen vier bis sechs Wochen. Von chronischen Schlafstörungen spricht man, wenn sie mehr als sechs Monate anhalten.

Schlafstörungen können sich verselbständigen.

Schlafstörungen von weniger als sechs Monaten werden meist von einem konkreten Anlass ausgelöst. Von Krisensituationen wie Kündigung, Scheidung oder von Krankheiten. Es kann sein, dass die Ursache nach einer Zeit vorbei ist, die Schlafstörung dagegen bleibt, weil sie sich dem Körper eingeprägt hat. Chronische Schlafbeschwerden können eine langjährige Störungsdauer entwickeln, aber sie sind nicht unheilbar, das ist die gute Nachricht. Die Schlafforschung hat Therapien entwickelt, die wirklich Erfolg haben.

Mr. Goodnight ist eine informative Webseite zum Thema Schlaf. Sich informieren ist ein erster Schritt, wenn Sie Ihren Schlaf verbessern möchten. Bei chronischen Schlafstörungen aber gehören Sie zum Arzt, in ein Schlaflabor oder in eine schlafmedizinische Ambulanz. Informationen ersetzen keinesfalls die Therapie durch den Fachmediziner.

Schlafstörungen unterteilt man danach, an welchem Punkt der Schlaf (lat. somnus) gestört ist.

  • Insomnien, die häufigste aller Schlafstörungen, bezeichnen Ein- oder Durchschlafstörungen.
  • Hypersomnien (griech. hyper = über) kennzeichnet ein krankhaft erhöhtes Schlafbedürfnis am Tag.
  • Parasomnien (griech. para = neben) sind Verhaltensauffälligkeiten während des Schlafs.
  • Dann gibt es noch die Gruppe der schlafbezogenen Atmungsstörungen, zu denen das Schnarchen zählt,
  • und Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, die zum Beispiel durch Jet Leg oder Schichtarbeit verursacht werden.

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