Was sind Schlafstörungen

Ursachen

Schlafbezogene Atmungsstörungen

Schnarchen ist nicht unbedingt eine Krankheit,
… sondern grundsätzlich eine vorübergehende Blockade der Atemwege. Als Atmungsstörung im Schlaf (Ronchopathie) wird Schnarchen erst definiert, wenn der Schlafende regelmäßig, also fast jede Nacht schnarcht. Die Atmungsstörung kann beim Schnarchenden zu Schlafstörungen führen. An den größeren Schlafstörungen aber leidet meist der Partner des Schnarchers.

Beim Schnarchen lässt der Luftstrom des Atems Zäpfchen, Gaumen und Gewebe des Rachens flattern. Dadurch entsteht das Schnarchgeräusch. Weniger oft wird Schnarchen durch eine Behinderung der Nasenatmung verursacht zum Beispiel bei verstopfter Nase durch Erkältung oder einer krummen Nasenscheidewand.

Generell schnarchen Menschen über 50 verstärkt. Das liegt an der Engstelle im hinteren Rachenraum, durch die der Atemweg führt. Er wird von Muskeln und Bindegewebe umschlossen. Die Gewebeteile erschlaffen mit zunehmendem Alter und beginnen, im Luftstrom zu vibrieren.

Unter dem Einfluss von Narkosen, Schlaf- und Beruhigungsmitteln oder Alkohol entspannen sich die Muskeln um den Rachenraum stark. Auch das verursacht Schnarchen.

Kann man Schnarchen behandeln?

Gegen Schnarchen hilft kein Medikament.
Das beste Mittel bei einem schnarchenden Partner sind getrennte Schlafzimmer.
Manchmal hilf es, wenn sich der Schnarcher in die Seitenlage bewegt, denn in der Rückenlage kann der Zungenmuskel zurück rutschen und die Engstelle des Atemweges blockieren.
Schnarchen kann ebenso anatomische Ursachen haben, die den Atemweg verengen, wie etwa zu große Mandeln. Dagegen helfen operative Eingriffe.

Schlafapnoe ist ein Verschluss der Atemwege.

Nur bei etwa 5 % der Schnarcher führt das Schnarchen zu krankhaften Atmungsstörungen im Schlaf, wie Atempausen oder einem gefährlich flachen Atem. Diese Folgen des Schnarchens können ernsthaft krank machen, wenn sie mehr als zehn Mal pro Stunde während des Nachtschlafs auftreten. Die Krankheit lässt sich von einem Facharzt mit Hilfe eines Schlaf-Apnoe-Screeninggerätes feststellen.

Während der Atemweg verschlossen ist, bekommt der Körper keinen Sauerstoff mehr. Ein lebensbedrohendes Signal für das menschliche Gehirn, dass darauf hin ein Alarmsystem im Körper in Gang setzt, das eine Wachphase einleiten kann. Herzfrequenz und Blutdruck erhöhen sich ruckartig, damit sich die Rachenmuskeln wieder anspannen. An diesem Punkt kann es zu einem sehr lauten Aufschnarchen kommen.

Der Sauerstoff-Mangel während der Apnoe lässt den Schläfer nicht nur schlecht schlafen, er lässt auch Nervenzellen absterben. Häufige Atemstillstände können auf Dauer zu Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall führen.

Gegen Schlafapnoe gibt es Therapien. Die erfolgreichste ist eine nasale kontinuierliche Atemswegsüberdruckbehandlung, nCPAP genannt. Während dieser Therapie trägt der Schnarcher nachts eine Maske, über die der Nase ein steter Luftdruck zugeführt wird, um den Luftweg offen zu halten.

Auch anatomische Verengungen der Atemwege können Schlafapnoe verursachen. Eine konservative Methode ist die Aufbissschiene, die das Unterkiefer während des Schlafes vorverlagert.

 

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