Was sind Schlafstörungen

Ursachen

Insomnien – Ein- und Durchschlafstörungen

Typische Symptome:

  • Können Sie nicht einschlafen?
  • Werden Sie nachts häufig wach?
  • Wenn Sie wach wurden, haben Sie dann Schwierigkeiten, wieder einzuschlafen?
  • Haben Sie das Gefühl, nur leicht zu schlafen?
  • Wachen Sie am Morgen viel zu früh auf?

Die Schlafstörung als Begleiterscheinung einer körperlichen Erkrankung

Wenn Ihr Arzt festgestellt hat, dass die Ein- und Durchschlafstörungen durch eine körperliche Erkrankung ausgelöst wurde, wird er die Erkrankung zuerst therapieren. Er wendet sich zuerst der Ursache der Ein- und Durchschlafstörungen zu.

Die Krankheitsbilder reichen von Hormonstörungen durch die Schilddrüse bis zu grundsätzlichen Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen durch Alzheimer und Parkinsoin. Krankheiten beeinflussen auch, wann der Patient in der Nacht wach wird.

In den frühen Morgenstunden

… kommt es vermehrt zu Schlafstörungen durch Magenschmerzen. Der Organismus produziert zu diesem Zeitpunkt mehr Magensäure. Das kann zu Schleimhautreizungen und Sodbrennen führen. Auch Asthmaanfälle und Angina Pectoris werden durch die Umstellung des Nervensystems in den frühen Morgenstunden ausgelöst.

Die ganze Nacht über

… können dauerhafte Durchschlafstörungen durch Schmerz verursacht werden, aufgrund chronischer Erkrankungen wie Arthrose, Migräne, Osteoporose etc. Der Patient kann nach dem leichten Aufwachen am Ende eines Schlafzyklus nicht mehr einschlafen, weil ihn Schmerzen wach halten. Bei einer Krankheit, die nicht geheilt werden kann, braucht der Schmerzpatient eine umfassende und langfristige Schmerztherapie.

Durchschlafstörungen können von Herz- und Kreislauferkrankungen ausgelöst werden, und umgekehrt. Denn Herz, Kreislauf und Schlaf stehen in Wechselbeziehung zu einander. Während des Tiefschlafs sinken Atmung, Herzfrequenz und Blutdruck. Die Körpersysteme erholen sich von den Stresszuständen des Tages. Insomnien stören die Erholungsphase. Es kommt unter Umständen zu Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder Gefäßerkrankungen.

Die Schlafstörung als Begleiterscheinung einer psychischen Erkrankung

Depressionen können Durchschlafstörungen mit sich bringen. Kennzeichnend dafür sind negative Gedanken, die sich zu einem nicht endenden Kreislauf schließen. Sie halten den Erkrankten vom Einschlafen ab und sind, wenn er nachts wach wird, sofort wieder da. Die Schlafstörungen in der Nacht führen zu Erschöpfung und Energielosigkeit am Tag.

Depressionen sind manchmal schwer zu erkennen, auch für den der sie hat. Denn der Übergang von einer Niedergeschlagenheit in eine anhaltende Depression ist fließend.

Medikamente / Alkohol / Drogen

Es gibt Medikamente, die zu Durchschlafstörungen führen können. So zum Beispiel wirken Asthmamedikamente anregend für das vegetative Nervensystem. Aber auch Hormonpräparate, Betablocker und manche Antibiotika können diese Nebenwirkung auslösen. Der behandelnde Arzt muss dann entscheiden, ob ein Wechsel des Präparats möglich ist.

Alkohol vor dem Schlafengehen macht nur etwa vier Stunden müde und dann wieder wach. Die genaue Wirkung von Alkohol erörtert Mr. Goodnight in der Rubrik „Regeln für den gesunden Schlaf“ unter Alkohol und Schlaf.

Drogen erklären sich mit einem einzigen Satz, egal ob sie tagelang wach halten, oder tagelang schlafen lassen:
Drogen sind einfach grundsätzlich Sch…
Sie verändern die Persönlichkeit, machen abhängig und zerstören die Gehirnzellen.

Umwelteinflüsse

Störende Geräusche zählen zu den äußeren Ursachen von Durchschlafstörungen. Die Eckkneipe, knallende Autotüren, quietschende Gartentore, aufmerksame Wachhunde oder der Fernseher des Nachbarn sind Lärmquellen, die jeder anders empfindet. Der eine ist extrem hellhörig, der andere braucht eine Blaskapelle, um nachts aufzuwachen. Die Lärmbelästigung in den Großstädten nimmt stetig zu, deshalb solle man sie keinesfalls unterschätzen. Sie führt zu Stresssymptomen und kann krank machen.

Gewohnheiten/Schlafhygiene

Schlafhygiene ist ein Sammelbegriff für alle Lebensgewohnheiten, die mit dem Schlaf verbunden werden. Der nächtliche Horrorfilm, die 7-Tage-Party-Woche, schwere Hausmannskost am Abend, sind Faktoren sogenannter mangelnder Schlafhygiene, die zu einem ungesunden Schlaf führen. Ungesunder Schlaf bedeutet, sich morgens nicht ausgeschlafen, gestärkt und erholt zu fühlen. Ein regelmäßiger Lebensrhythmus und ein paar Ernährungsregeln gehören zu den Tipps von Mr. Goodnight für einen gesunden Schlaf. (»Aufsteh- und Zubettgeh-Zeiten)

Psychische Belastungen

Unter psychischen wie körperlichen Belastungen schaltet der Körper ein Sonderprogramm ein, das für den Überlebenskampf des Menschen in der Urzeit bedeutsam war. Er setzt über biochemische Botenstoffe – die sogenannten Stresshormone – Energiereserven frei. Im Blut zirkulieren unter anderem Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin. Sie halten den Körper in einen besonderen Erregungszustand, der hell wach, flucht- und kampfbereit macht.

Wenn wir heute Belastung, Angst oder Wut empfinden, kommt es immer noch zu dieser unmittelbaren Reaktion. Stresshormone sind deshalb eigentlich eine gesunde Reaktion der Verteidigung. Wenn sich die körperlichen und psychischen Belastungen aber nicht lösen, gerät der Körper unter Dauerstress und das macht krank. Zu den begleitenden Erkrankungen zählen die Durchschlafstörungen.


Mr. GoodNight located at 511/67 Huynh Van Banh , Ho Chi Minh, VN . Reviewed by 27 customers rated: 4.6 / 5