Wechseljahre der Frau

Ursachen

Die Wechseljahre der Frau

Hormone wechseln.

Hormone sind chemische Botenstoffe, die über die Blutbahnen Informationen transportieren, vom Gehirn zu den anderen Körperorganen und wieder zurück. Bei Frauen ab 40 verändert sich der Hormonspiegel, bei den einen fast unmerklich, bei den anderen radikal wie über Nacht. Für den Schlaf bedeuten die Wechseljahre der Frau, dass weniger Acetylcholin und Noradrelanin produziert werden, weil diese Botenstoffe die Schlafphasen steuern. Dadurch kann der ganze Schlafrhythmus aus dem Takt geraten. Etwa jede zweite Frau leidet in ihren Wechseljahren unter Schlafstörungen.

Stimmungen wechseln.

Die Verminderung der Östrogenproduktion in den Eierstöcke kann (muss aber nicht) depressive Krisen auslösen. Frauen spüren an Körper und Seele, dass eine wesentliche biologische Phase in ihrem Leben endet. Nie wieder schwanger empfinden die einen als Erleichterung, andere beschreiben das Klimakterium als kleinen Tod. Das kann zu Wachphasen in der Nacht führen, in denen sich ein depressiver Gedankenkreis dreht.

Schlafbedürfnisse wechseln.

Mit zunehmendem Alter verkürzen sich bei Mann und Frau die Tiefschlaf-Phasen. Ältere Menschen schlafen leichter, werden abends schneller müde und wachen dafür morgens früher auf. (»Schlafen im Alter)

Hormon-Ersatz

Künstliche Östrogene und Gestagene können die Beschwerden der Wechseljahre mindern. Empfohlen wird, sie nicht länger als zwei Jahre zu nehmen. Zweimal im Jahr ist dann eine Krebsvoruntersuchung nötig, weil Hormon-Ersatz-Präperate nachgewiesener Maßen das Krebsrisiko der Brust und der Gebärmutter erhöhen.
In der Homöopathie werden Globuli aus Cimicfuga, Sanguinaria und Sepia angeboten, um den Hormonhaushalt auszugleichen.
Als pflanzliche Mittel gegen Schlafstörungen in den Wechseljahren haben sich Nachtkerze und Johanniskraut bewährt.

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