Schlaf bei Babys - Wenn Ihr Baby Schlafstörungen hat

Babys

So schlafen Babys gut.

Ganz so sehr unterscheiden sich die Tipps für einen guten Schlaf von Erwachsenen und Babys nicht. Auch Babys schlafen am besten, wenn sie ein gesundes Schlafumfeld haben. Auch Babys sollen lernen, sich an einen festen Schlaf- und Wach-Rhythmus zu gewöhnen. Auf für den Schlaf von Babys ist es gut, wenn sie sich schon eine Stunde vor dem Einschlafen am Abend entspannt und geborgen fühlen können.

Das richtige Schlafumfeld für Ihr Baby:

Die Zimmertemperatur

Bei einer Zimmertemperatur von 18 Grad kann das Baby gut einschlafen. In der Regel überhitzen besorgte Eltern ihr Baby eher als dass sie es frieren lassen. Babys brauchen keine extra dicke Decke im Winter und in ganz heißen Nächten gar keine Decke, sondern nur leichte Kleidung. Zur Kontrolle: fühlen Sie die Temperatur zwischen den Schulterblättern Ihres Babys. Alles ist in Ordnung, wenn sich die Haut warm und trocken anfühlt.

Das Babybett

Kaum auf der Welt, geht es schon darum, das Wutzelchen zu einem selbständigen Wesen werden zu lassen. Für die Nachtruhe von Eltern und Kind ist wesentlich, dass das Baby mit der Zeit aus eigener Hilfe einschlafen kann. Wichtig ist deshalb für das Baby von Anfang an ein eigenes Bett mit einer festen Matratze. Im Bett gibt es nicht mehr als einen Schlafsack. Nicht ins Bett gehören: Unterlagen, Decken, Kuscheltiere, Kissen, da sie verrutschen können.

Bis zum 6. Monat sollte das Babybett im Schlafzimmer stehen, dann bis zum 1. Lebensjahr in Hör- und Reichweite.

Die Schlafhaltung

Im ersten Jahr das Baby ausschließlich auf den Rücken schlafen legen, aus Sicherheitsgründen vor dem plötzlichen Kindstod. Nur wenn es wach ist und unter Aufsicht, in die Bauchlage legen.

Der Schnuller

Der gegenwärtiger Stand der jahrzehntelangen Schnuller-Diskussion sagt: der Schnuller ist ok. Er kann abends eine wichtige Beruhigung und Einschlafhilfe sein. Wenn das Baby den Schnuller aber ablehnt, nicht dazu zwingen. Man soll ihm den Schnuller nur anbieten.

Feste Rhythmen

Der Unterschied zwischen Tag und Nacht.
Wie in Schlaf bei Babys erörtert, kann das Neugeborene, wenn es auf die Welt kommt, Tag und Nacht noch nicht unterscheiden. Es lernt diesen Unterschied in der Regel zwischen dem 3. und 6. Monat. In vieler Hinsicht können die Eltern Ihrem Baby dabei helfen zu begreifen, wann Tag und wann Nacht ist.

Der Tag ist zum Spielen da. Dann kann man auch beim Wickeln singen, reden, schmusen. Nachts sollen alle Abläufe so ruhig wie möglich werden. Wenn in der Nacht Stillen und Wickeln nötig sind, so wenig Licht wie möglich machen. Licht und Dunkelheit beeinflussen jeweils die Hormonbildung für den Schlaf-Wach-Rhythmus. Nur wickeln, wenn das Baby wirklich nass ist; liebevoll und sanft, aber ohne Spielbeigabe. Nach dem Stillen ohne Hin- und Her-tragen, -schaukeln oder -fahren sofort wieder ins Babybett legen. Das klingt herzlos, aber das Baby soll lernen, von allein einzuschlafen.

Feste Tagesabläufe

Am Anfang ist noch gar nichts planbar, was den Schlaf von Babys betrifft. Die Unterschiede im Schlafbedürfnis sind riesig. Deshalb das Baby immer dann hinlegen, wenn es müde ist.

Nach etwa sechs Wochen hilft es dem Baby sehr in seiner gesamten Entwicklung, wenn es die Eltern an regelmäßige Wach- und Schlafzeiten gewöhnen. Ein regelmäßiger Rhythmus im Tagesablauf unterstützt die Ausbildung der biologischen Rhythmen.

Beginnen kann man damit ab der 6. Woche mit der sogenannten zwei-Stunden-Regel. Immer wenn das Baby zwei Stunden wach war, in sein Bett legen.

Ab dem 3. Monat können die Eltern feste Zeiten für den Tagesschlaf festlegen und ihr Baby jeden Abend zur gleichen Stunde ins Bett legen, auch wenn es dann noch wach ist.

Ab dem 3. Monat sollte man auch das Schlafen und das Essen voneinander abgrenzen. Wenn das Baby während des Stillens einnickt, dann kann man es sanft wieder wecken und die Mahlzeit beenden. Erst dann ins Bett legen. Das hilft dem Baby Schlaf und Mahlzeit nicht miteinander zu verbinden.

Die Stunde vor dem Einschlafen

So wie der Erwachsene nicht hellwach sofort in den Schlaf fallen kann, gelingt das auch einem hellwachen Kind nicht. Deshalb ist die Stunde vor dem Schlafenlegen eine wesentliche Vorbereitung für die Nacht. Für diese Stunde ist es sinnvoll, feste Rituale vor dem Schlafen einzuführen. In dieser Stunde kann man das Baby baden, wenn es das als beruhigend empfindet. Man kann mit ihm Schmusen oder ihm ein Schlaflied vorsingen, oder was immer es mag, damit es in eine ruhige, entspannte Stimmung kommt, und liebevoll geborgen einschläft.

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