Was tun gegen Schlafstörungen

Was tun

Medikamentöse Therapien bei Schlafstörungen

Wann kann man ein Schlafmittel nehmen?

Medikamente können bei Schlafstörungen helfen, aber man soll sie nicht regelmäßig einsetzen. Nur in akuten Ausnahmesituationen, in denen der Mensch seine Schlafstörungen nicht selbst bekämpfen kann, weil seine Energien aufgebraucht sind. Im Trauerfall, im Krankheitsfall, bei Arbeitsverlust etc. Während dieser Krisen schläft der Mensch schlecht und mit einem Schlafmittel kann er diese Ausnahmezeit zu überbrücken. Es handelt sich dabei aber nur um eine kurzfristige Überbrückung.

In Kombination mit Schmerzmitteln wirken einige Schlafmittel verstärkend und sind deshalb eine sinnvolle Therapie bei bestimmten körperlichen oder seelischen Erkrankungen, die den Schlaf stören. Wenn Schmerzen bei chronischen Erkrankungen zu Schlafstörungen führen, sollte grundsätzlich zuerst die Ursache bekämpft werden, also der Schmerz und nicht die Schlafstörung.

Was bedeutet Gewöhnung an Schlafmitteln?

Medikamente gegen Schlafstörungen (Hypnotika und Sedativa) führen zur Toleranz. Heute werden Schlafmittel aus Benzodiazepinen gewonnen. Der Körper gewöhnt sich nachgewiesener Maßen an diese Wirkstoffe. Das bedeutet, nach längerer Einnahme reagiert er nicht mehr auf die ursprünglich eingenommene Dosierung und man muss sie erhöhen, um die Schlafwirkung zu erzielen.

Wegen des Gewöhnungseffektes dürfen Schlafmittel auch nicht abrupt abgesetzt werden. Das kann erneut zu Schlafstörungen führen und darüber hinaus zu Alpträumen, Halluzinationen, Angstzuständen etc. Der Patient sollte deshalb mit dem Arzt genau besprechen, wie lange ein Schlafmittel eingenommen werden kann und mit welchem Zeitplan man es absetzt.

Welche Schlafmittel gibt es?

Man unterscheidet Medikamente gegen Schlafstörungen mit kurzer Wirkungsdauer als Hilfe zum Einschlafen. Schlafmittel von mittellanger und langer Wirkung als Hilfe zum Durchschlafen. Durchschlafmittel zerstören die Schlafarchitektur, das heißt den Aufbau von Leichtschlaf-, Tiefschlaf-, Traumschlaf-Phasen. Das macht den Schlaf nicht erholsam. Die Patienten fühlen sich am nächsten Tag noch benommen und reagieren langsamer. Bei älteren Menschen erhöht sich die Sturzgefahr.

Die sogenannten Benzodiazepinrezeptor-Antagonisten sollen im Körper schneller abgebaut werden. Sie helfen beim Einschlafen und verlängern die Schlafdauer.

 

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